Der Dr. Feil-Weg zu einem starken Immunsystem

Jedes Jahr, wenn die Tage kälter werden, wird unser Immunsystem auf die Probe gestellt. Zum Glück ist unser Körper mit drei schlagkräftigen Schutzbarrieren ausgestattet, die sämtliche Viren und Bakterien in die Knie zwingen können: Mit den Tipps von Dr. Feil stärken Sie Ihre Schleimhäute, Ihren Darm und die Immunzellen in Blut und Gewebe und sind damit top aufgestellt gegen alle Angriffe von außen.

Raus an die frische Luft – treibt Sport – und ernährt euch gesund.

1. Schutzbarriere: Ihre Schleimhäute

Unsere Schleimhäute bestehen aus mehreren Schichten. Sind alle Ebenen gestärkt, haben Sie ein echtes Bollwerk, das Viren, Bakterien und Pilze daran hindert, in Ihren Körper einzudringen.

Mit diesen Maßnahmen bauen Sie Ihre Schleimhäute zu einem massiven Schutzwall aus:

Feuchtigkeit

Vor allem im Winter ist es wichtig, dass Sie Ihre Schleimhäute permanent feucht halten. Schlafen Sie hierfür am besten bei gekipptem Fenster, lüften Sie regelmäßig und bewegen Sie sich viel an der frischen Luft.

Vitamin A

Die Dicke Ihrer äußeren Schleimhautschicht wird maßgeblich von Ihrer Vitamin-A-Versorgung beeinflusst. Über die moderne Ernährung nehmen wir heute leider nicht mehr genug Vitamin A auf, aber Sie können die empfohlenen 900 µg pro Tag (= 3.000 I.E.) leicht ergänzen.

Ingwer

Das perfekte Finish für Ihre äußeren Schleimhäute liefert Ingwer. Seine natürlichen Gingerole, Shogaole und Zingerone wirken wie ein Desinfektionsmittel gegen jede Art von Eindringling. Gönnen Sie sich deshalb jeden Tag einige Gläser Ingwerwasser oder Tee mit frisch geriebenem Ingwer oder mit Ingwerextrakt.

Zink und Vitamin D

Wenn doch mal ein paar Krankheitserreger die erste Barriere durchbrochen haben, rettet Sie eine gute Versorgung mit zusätzlichem Zink und Vitamin D. Zink kann an den Rezeptoren von Viren andocken, während Vitamin D eine starke antimikrobielle Wirkung hat. Mit täglich etwa 20 – 25 mg Zink und 2.000 – 4.000 I.E. Vitamin D sind Sie topfit für die Erkältungssaison.

2. Schutzbarriere: Ihr Darm

Im Darm sitzt bekanntlich ein Großteil Ihrer Immunzellen; die Wissenschaft spricht von rund 70 Prozent. Von hier aus werden viele Abwehrmechanismen im Körper immer wieder mit neuen Immunkräften versorgt. Einen immunstarken Darm bekommen Sie mit nur einer Maßnahme:

Laktobakterien

Vor allem die guten Milchsäurebakterien kümmern sich um das Immunsystem in Ihrem Darm. Sie fördern die Darmintegrität und stärken damit die Barriere der Darmschleimhaut. Außerdem sorgen sie für mehr Aktivität bei den Killerzellen im Körper und unterstützen die Darmzellen bei der Bildung von Immunglobulinen.

Da eine Portion Naturjoghurt lediglich 100 – 200 Millionen Keime enthält, empfehle ich Ihnen für ein gutes Immunsystem im Darm die zusätzliche Einnahme von täglich 10 Milliarden Laktobakterien. Die gibt es ganz unkompliziert als Nahrungsergänzung in Kapselform.

3. Schutzbarriere: Immunzellen in Blut und Gewebe

Abwehrkräfte stehen natürlich überall im Körper parat, also auch im Gewebe und vor allem im Blut. Dort patrouillieren drei wichtige Abwehr-Zelltypen, genannt Lymphozyten: natürliche Killerzellen, T-Zellen und B-Zellen.

Die Killerzellen sind unsere Abwehr-Allrounder, die von den Laktobakterien hochreguliert und fit gemacht werden.

Die T- und B-Zellen hingegen sorgen für die Produktion von passgenauen Antikörpern, mit deren Hilfe wir eine Infektion nach etwa 5 – 10 Tagen überstanden haben.

Vitamine B12 und C

Vor allem die T- und B-Lymphozyten können ihre Arbeit nur dann schnell und effektiv erledigen, wenn sie gut mit Vitamin B12 und Vitamin C versorgt werden. Ich empfehle Ihnen dafür eine tägliche Dosis von ca. 10 µg Vitamin B12 und 1000 mg Vitamin C.

Graffiti Runde

Ausprobiert hatte ich sie ja schon vorher. 11km lang – und nachfolgend das GPX File. ( Graffitis etwa bei 5.300 m )

Download file: graffitirunde.gpx

Gestern habe ich dann auch einige der Künstler getroffen.

Bleibt gesund und munter

Gerd

Marathon geht auch in Coronazeiten!

Der erste virtuelle Marathon in der Geschichte der Borbecker Raketen                  

Der 26.04.2020 sollte ein ganz besonderer Tag werden. Jenny und Silvia wollten ihren ersten Marathon laufen. Der Düsseldorf-Marathon sollte es sein. Sandra hat also einen Trainingsplan für die Läuferinnen und sich selber geschrieben, und los gings mit der monatelangen Vorbereitung.

In der heißen Phase schwappte Corona und damit verbunden die Kontaktsperre über die Republik. Die langen Läufe mussten nun also alleinsam absolviert werden. Eine große Herausforderung. Nach und nach wurden immer mehr Läufe abgesagt, und die Nervosität wuchs. Was werden die Veranstalter von Düsseldorf machen? Kurz vor dem Termin kam die Absage, alle Großveranstaltungen in Deutschland wurden verboten! Eine Katastrophe! Sollte die ganze Vorbereitung umsonst gewesen sein? Monatelanges Training bei Wind und Wetter? Die vielen, einsamen Kilometer? Alles umsonst?!

Nein! Der Marathon kann innerhalb von 4 Wochen virtuell gelaufen werden, die Daten werden eingereicht und die Medaillen zugeschickt. Gute Idee. Aber wie soll das nun funktionieren? Jeder läuft alleine 42,195 km? Auf keinen Fall! Wenn der Abstand eingehalten wird, darf zusammen gelaufen werden.

Also machten sich Sonntag früh einige Verrückte Läufer/innen auf den Weg nach Duisburg. Dort sollte die Distanz auf der Run-Happy-Laufstrecke absolviert werden.

Nach und nach trudelten immer mehr Läufer ein. Es sind noch ein paar andere auf die Idee gekommen, dort den Lauf virtuell durchzuführen.

Startnummern wurden ausgegeben und angebracht. Es sollte sich wenigsten ein kleines bisschen nach Wettkampf anfühlen.

Als die Raketen komplett waren, gabs Dank der PanoramaFunktion noch ein Gruppenfoto mit dem vorgeschriebenen Mindestabstand, der Startschuss fiel und los gings.

Susanne und Palle machten sich auf den Weg, den HM von Bentonville virtuell zu laufen, Jenny und Sandra wollten den Marathon auf der 2,2km-Strecke abspulen, Silvia und Basti machten sich auf den Weg, erst mal mit zwei 15km-Runden anzufangen. Die beiden haben sich vor dem Start nur auf 15km geeinigt, jedoch nicht, ob dies denn nun die rote oder die grüne Strecke sein wird. Also haben sie das unterwegs ausdiskutiert, nachdem sie sich verlaufen haben. Jenny hat sich nichts von den Strapazen anmerken lassen, Sandra ist seit km 5 mit Schmerzen in der Hüfte/Oberschenkel gelaufen, sie musste sich die 20.Marathon-Medaille sehr hart erkämpfen!

Sibylle und ich hatten uns als VP-Bewacher zur Verfügung gestellt. Nur auf die Verpflegung aufpassen war uns aber zu langweilig, also sind wir auch ein paar gemütliche Runden gelaufen.

Rechtzeitig zum Zieleinlauf von Susannes erstem Halbmarathon nach drei Jahren kam Claudia wie aus dem Nichts. Sie war schwimmen und hatte im Gefühl, dass heute „irgend was Großartiges“ an der Sechs-Seen-Platte passiert, und hat auf dem Nachhauseweg einen Schlenker gemacht, um mal nachzusehen.

So haben wir das teuerste Zieleinlaufband aller Zeiten (Toilettenpapier) über die Strecke gespannt, Mickie Krause brüllte „oh wie ist das schön, sowas hat man lange nicht gesehn“ und Susanne hatte ihre Distanz geschafft. Palle war mit seiner eine Runde vorher durch, richtete den Bulli nach Feng Shui aus und die beiden haben sich erst mal weg gelegt. War ja auch anstrengend!

Die Zeit verging wie im Flug, und nachdem Sibylle und ich schon mal das alkoholfreie Radler, sowie den selbst gebackenen Apfelkuchen getestet haben, kam Basti um die Ecke geflogen, mit der Info, dass noch 2 Runden zu laufen sind und Silvia unbedingt Wasser benötigt. Ihre Trinkblase ist bereits leer. Also Wasser gereicht, und weg waren die beiden wieder auf der Strecke.

Die beiden Schlafmützen kamen pünktlich wieder aus dem Bulli gekrabbelt, um nach und nach den vier Marathonis einen würdigen Empfang im Ziel zu bereiten. Die Zuschauermasse in Düsseldorf konnten wir natürlich nicht ersetzen, aber Stimmung machen können wir!

Sibylle hat sich dann spontan noch auf den Weg gemacht, die 21,0975km voll zu machen, da bei ihrem ersten HM, den sie im Dezember 2019 allein gelaufen ist, die Uhr zwischendurch schlapp gemacht hat. Und wir wissen ja, jeder nicht getrackte Lauf….

Alle haben in dieser verrückten Zeit eine wahnsinns Leistung abgeliefert. Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher!

Andrea

Erster HausMarathon in GE- Bülse

Laufveranstaltungen fallen zu Recht alle aus, also improvisiert man einfach!

Nach erster Messung müsste ich 650x ums Haus laufen, für einen Marathon. Somit wurde am 12.04. der erste Hornerstraßen Hausmarathon durchgeführt. Meine Chancen auf eine gute Platzierung standen recht günstig. Ich nehme es jetzt vorweg, nicht nur meine Altersklasse konnte ich für mich entscheiden: Nee, sogar Gesamtsieger wurde ich!

Anfang der Woche hatte ich die Abnahme für die neue Prothese erhalten. Für die nächsten Jahre werden wir beide viele Stunden zusammen verbringen. Damit die Laufprothese auch weiß wer in ihr steckt, stand in der ersten Woche dann auch gleich der Marathon an. 😉

Top Wetter, ungläubige Nachbarn und zugegeben ein Streckenverlauf mit Hunderten von engen Kurven und Passagen, die knifflig waren.

Der wichtigste Mann war jedoch Nils. Von Beruf öffentlich bestellter Vermessungstechniker und durch und durch pflichtbewusst hat er die Strecke nachvermessen. Die Marathonstrecke misste doch 66 Meter statt 65. Somit reduzierte sich die Strecke um glatte 10 Runden, yippie!

Nach einer Nettozeit von rund fünf Stunden war der Spaß schon vorbei. Ob es einen zweiten Hausmarathon gibt? Eher unwahrscheinlich…


Palle

Corona Toolbox

Corona Toolbox: Hilfe zur Selbsthilfe

Alle zwei Jahre muss unser Auto zum TÜV. Der bescheinigt dann (oder auch nicht) das alles in Ordnung ist.

Auch ich gehe mindestens einmal pro Jahr zu meinem Hausarzt (Sportmediziner). Der prüft mich dann auf Herz und Nieren.

Auf den Internetseiten der Cardiopraxis Düsseldorf habe ich eine thematisch gut aufbereitete Corona Toolbox gefunden.

Bleibt alle gesund und munter

Gerd

Corona Datenspende

Ich spende Blut. Ich würde mein Knochenmark spenden. Meine Daten teile ich – mit Bedacht – in sozialen Medien.

Garmin erhält von mir sehr viele Daten. Meinen Puls, mein Gewicht, Infos zu meinen Sportaktivitäten.

Nun bittet das RKI um Unterstützung.

Wissenschaftler aus ganz Deutschland sehen die Corona-Datenspende als wichtige ergänzende Maßnahme zur Eindämmung des Coronovirus.

Spontan habe ich für mich entschieden mit zu machen.

Corona Datenspende ich bin dabei.

Schwups war die App installiert. Hoffentlich hilft es im Krieg gegen Corona.

Gerd